Zurzeit bereise ich im Rahmen eines Fellowship des German Marshall Fund of the United States (GMF) verschiedene Regionen und Städte in den Vereinigten Staaten von Amerika. Gemeinsam mit 18 Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik aus vielen Ländern Europas nehme ich in den USA an vielen Gesprächen mit Entscheider*innen teil. Ich bin bekennender Trans-Atlantiker und habe u. a. die Hälfte meines Master-Studiums der Wirtschaftswissen-schaften an der University of California Berkeley absolviert, einer staatlichen Universität, die zu den besten der Welt gehört. Es gibt viel zu besprechen zwischen Europa und den USA: Die Zukunft der Demokratie, die internationale Kooperation nach dem brutalen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und beim Klimaschutz. Auch die Transformation der Automobilindustrie ist ein großes Thema. Ich habe vergangene Woche Detroit besucht. Die Stadt hat seit den 1950er Jahren über eine Million Einwohner verloren. Die Automobilindustrie hat dort hundert-tausende Arbeitsplätze abgebaut. Nun erfährt die Stadt eine Renaissance: Menschen mit guten Ideen und Visionen gründen neue Unternehmen, packen gemeinsam an, um ihren amerikanischen Traum zu verwirklichen. Die soziale Ungleichheit bleibt dennoch eine große Herausforderung dort. Wir müssen unsere Beziehungen mit den USA wieder stärken und dabei neue For-men der Zusammenarbeit entwickeln. Ich freue mich sehr, dass ich im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms des Deut-schen Bundestages ab August eine Schülerin für ein Jahr in die USA schicken darf, die dort eine Schule besuchen und in einer Gastfamilie leben wird. Auch damit können wir das transatlantische Verhältnis stärken.

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